Beschreibung verschiedener Orte

Der Kampf um das Ekur

Die Aufteilung der Gebiete und die Folgen

Der Turmbau zu Babel

Inanna gründet Mohenjo-Daro

Marduk übernimmt die Herrschaft über Ägypten

Sargon der Große

Die Gründung von AKKAD

Die bitteren Folgen

Zerstörerische Kämpfe

Das Geschäft mit düsteren Prophezeiungen

Der Einsatz der GANDIVA-Waffe

Der Kampf um das Ekur

Marduk und Nergal fingen an, um das Kommando über das Ekur zu kämpfen. Marduk klonte sich und schuf so eine Armee von entsetzlichen Kriegern von großer Gestalt, die leicht zu ersetzen waren. Mit seinen Legionen von Klonen griff er Nergals Streitkräfte an und es kam zum Krieg. Als es den Söhnen von Marduk gelang, das Ekur zu erobern, bemächtigte Gier und Ehrgeiz sich ihrer. So gegeneinander kämpfend führten sie ihre Legionen auf den Raumbahnhof zu, der Enkis Bruder Enlil gehörte. Indem sie Enlil und die ganze Familie mit diesem Gesetzesbruch herausforderten, lösten die Söhne von Marduk einen langen und blutigen Familienkrieg aus, der schließlich die Familie von Anu in zwei festgefügte Lager spaltete, die Enliliten und die Enkiliten.

 

Enlil würde es nie zulassen, dass die Söhne seines mit ihm rivalisierenden Bruders sowohl das Ekur als auch den Weltraumbahnhof kontrollierten. Er konnte nicht alle Kommunikationswege zu den Plejaden, nach Nibiru und zur Orbitstation den Enkiliten überlassen. Enlil und seine Söhne nahmen den Kampf auf.

 

Ninurta wurde erwählt, die enlilitischen Kräfte gegen Marduk ins Feld zu führen. Als Sohn von Enlil und Ninhursag, lebte er nur dafür, seinem Vater zu gefallen. Er führte Enlils Befehle geradezu mit Besessenheit aus und hatte in der Regel auch Erfolg. Ich fand ihn immer ziemlich merkwürdig, äußerst egozentrisch, einen richtigen Balg. Als alleiniger Mittelpunkt für seine Mutter hatte er einige unangenehme Eigenschaften mitbekommen, und Ninurta und ich hatten als Kinder wütende Kämpfe ausgetragen. Doch diesmal kämpften wir gemeinsam auf derselben Seite. Als Enkelin von Enlil bin ich eine geborene Enlilitin und so war ich diesmal froh, Ninhursags Sohn Schlachten für meine Seite der Familie gewinnen zu sehen.

 

Mein Vater Nannar hatte auch Streitkräfte unter seinem Kommando und ich bestand darauf, auch in die Schlacht zu ziehen! Ich hatte in der Waffenkunst den Grad des Goldenen Falken erreicht. Ich kämpfte wirklich an Ninurtas Seite und einmal brachte ich ihm eine Waffe, die er dringend brauchte. Ich nehme an, das war das einzige Mal, dass er wirklich froh war, mich zu sehen!

 

Der Krieg war von unbeschreiblicher Grausamkeit und wir benutzten die Lulus als Soldaten. Manchmal waren ganze Dörfer im Schussfeld unserer großen Strahlungswellen, und unschuldige Lulus starben zu Tausenden. Noch viel mehr starben in Nergals afrikanischem Gebiet am Hunger, denn Ninurta ließ die Flüsse austrocknen und verbrannte die Ländereien mit Plasmafeuer. Ninurta setzte auch ein, was ihr Chemiewaffen nennen würdet; das schreckliche Madhava -Geschoss vergiftete alles in weitem Umkreis. Es wurden viele verschiedene zerstörerisch Waffen eingesetzt, aber die ausgeklügelste war die Ruadra – Waffe. Sie erzeugte ein Hologramm von riesigen Armeen anstürmender Dämonen und Ungeheuer, bewaffnet mit Plasmagewehren und schrillem, blutrünstigem Kriegsgeschrei. Marduks Lulu-Heerscharen konnten sich nicht vorstellen, dass es nur eine Erscheinung war und sie wandten sich zur Flucht, so dass es Marduks Klone alleine mit den Legionen Ninurtas aufnehmen mussten.

Gegen Ende des Krieges gelang es Ninurta, den Abzu zu überfluten und Enki und seine Söhne waren gezwungen, in der Großen Pyramide Zuflucht zu suchen. Im Schutz des Ekur erzeugten die Enkiliten eine Mauer aus giftigem Licht um den ganzen Komplex. Diese Mauer war ein Kraftfeld, das von den beträchtlichen Kapazitäten der Großen Pyramide selbst gespeist wurde. Keine unserer Waffen konnten sie durchdringen.

 

Ninurta rief meinen Zwillingsbruder Utu zu sich und befahl ihm, das Ekur von jeglicher Wasserversorgung abzuschneiden. Wie lange konnten sie ohne Wasser leben? In seiner Verzweiflung unternahm einer von Enkis jüngeren Söhnen einen waghalsigen Versuch zu fliehen und Wasser zu besorgen. Bei diesem tollkühnen Unternehmen wurde der arme Junge von Ninurta und seiner Glanzlichtwaffe geblendet. Ein Familienmitglied verletzte ein anderes ernsthaft; das hatte es noch nie gegeben. Also griff Ninhursag ein. Es reichte ihr. Es war schlimm genug für sie, dass wir ihre Lulus abschlachteten, dass wir aber die Mitglieder unserer eigenen Familie verstümmelten oder töteten, das war nicht hinzunehmen. Sie befahl ihrem Sohn Ninurta, ihr einen Strahlenschutzanzug zu geben und dann ging sie langsam auf das Ekur zu. Niemand würde es jemals wagen, Ninhursag anzugreifen, noch nicht einmal Marduk! Sie ist die Tochter von Anu, und Enki fühlte sich ziemlich unbehaglich, als sie ihm befahl, die giftige Lichtwand niedriger zu machen.

 

Die Friedensverhandlungen begannen. Ninhursag erklärte Enki und seinen Söhnen, dass Anu sie

bevollmächtigt hatte, dem Wahnsinn ein Ende zu machen. Enki wurde aufgefordert, sich auf der Stelle Enlil zu unterwerfen. Enki blickte Zustimmung heischend auf Marduk und Marduk willigte ein. In jenen Zeiten hatte Marduk noch Angst vor Anu.

 

Die Große Pyramide von Gizeh ist ein natürlicher Energiekollektor. Selbst ohne die Verbesserungen durch die plejadische Technologie wurden von jeder Pyramide die umgebenden Frequenzen gebündelr und verstärkt. So wurden der Hass und die Wut, die von unserem Krieg hervorgerufen wurden, auch ungeheuer verstärkt. Die Atmosphäre von Terra verdunkelte sich und wurde schwer durch unseren Hass aufeinander. Diese neue Dichte, diese Verminderung der Frequenz, sickerte in jedes lebende Wesen auf Terra ein und veränderte es. In ihrer Weisheit sah Ninhursag, was vorging, aber wir übrigen sahen es nicht.

 

Nachdem das Friedensabkommen durch Schwüre besiegelt worden war, wurde Ninurta beauftragt, alle Waffensysteme aus dem Ekur zu entfernen und lediglich genug Energie dort zu belassen, um das Wetter zu regeln und ein paar Kommunikationsgeräte aufrecht zu erhalten.

Wegen der Verheerungen des Krieges, sollten Enkis Söhne in ihrer Macht beschränkt werden.

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Die Aufteilung der Gebiete und die Folgen

 

 

Marduk tobte, als er mitbekam, dass die Gegend von Gizeh und Unterägypten seinem Halbbruder Ningishzidda zugesprochen wurde. Ningishzidda wurde in dem Familienkrieg als neutral angesehen, weil er ein Sohn von Enki ist, seine Mutter Ereshkigal aber eine Enkelin von Enlil. Marduk beanspruchte ganz Ägypten. Marduk wollte die ganze Welt.

 

Ninurta wurde die Herrschaft über Sumers neuer Hauptstadt Kish übertragen, wodurch er noch mehr Macht bekam, was Marduk noch mehr aufbrachte. Marduk beanspruchte Kish und die Herrschaft über Sumer für sich. Er wollte auch seine Lieblingsstadt Babylon.

 

Wir alle liebten Babylon; es war so reizend in jenen Tagen, und seine bekannten Gärten waren der Ort für viele unserer berühmtesten Feste. Das Volk von Babylon nannte mich Ischtar, und mir zu Ehren baute es ein wunderbares, mit Gold und Lapislazuli bedecktes Steintor. Wenn ihr heute dort hinfahrt, könnt ihr in der alten Stadt die Überreste der Tempel sehen, die wir alle dort für uns gebaut hatten.

 

Die Sinai-Halbinsel mit dem Kontrollzentrum, dem Weltraumbahnhof und den Zugang zu den unterirdischen Tunneln wurden NANNAR zugewiesen, der seinem Sohn UTU den Oberbefehl über diese Einrichtungen übertrug.
Aus dem Ekur wurden die >>singenden Steine<< sowie alle Waffensysteme entfernt. Es wurde nur so viel Energie darin belassen, um die Wetterregulierung und die Kommunikationssysteme funktionsfähig zu halten.
Auf Enkis Initiative hin wurden einige Gesetze zugunsten der Lulus in das Friedensabkommen aufgenommen, die ihnen mehr Freiheiten zubilligten. Die zerstörten Städte sollten für die überlebenden Lulus wieder aufgebaut und neue hinzugefügt werden. Weiter sollten die Lulus mehr als Sklaven sein und sich ihre Berufe, deren Anzahl erhöht wurde, selbst aussuchen können. Sie sollten auch mehr schöpferische Aufgaben in ihren gesellschaftlichen Strukturen ausüben können.

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Der Turmbau zu Babel

 

 

Marduk war von den Herrschaftsbereichen ausgeschlossen, die er am meisten begehrte. Über seine Verluste brütend, entschloss er sich, ein paar kleine Ränke zu schmieden, und entwickelte einen Plan, die Lulus als Werkzeug gegen die anderen Götter zu benutzen.

 

Sich Kasteiungen unterziehend – starken Fokussierungsübungen – aktivierte Marduk seinen kobraartigen Willen. Unter Zuhilfenahme von Kristallen und Frequenzstrahlungen, legte er Gedankenformen in die empfänglichen Seelen der Menschen. Marduks Magie war ein großer Erfolg. Zum ersten Mal überhaupt kam den Menschen in den Sinn, dass sie sein konnten wie wir! Sie wachten in der Nacht auf mit der Vision eines großen Turms, der sich in den Himmel erhob und mit dem Wissen, wie er zu bauen war.

 

Die Lulus schienen von ganz Terra zu kommen, als sie sich auf den Feldern vor Babylon ersammelten. Sie fingen an, einen Turm zu bauen, um in den Himmel zu gelangen und von den Göttern die Gleichberechtigung zu fordern. Sehr gefährlich! Marduk muss geglaubt haben, er könne einen solchen Unsinn hinterher wieder aus ihren Hirnen entfernen. Der Herr Marduk gibt es und der Herr Marduk nimmt es! In jener Zeit benötigten die Lulus nur eine sehr einfache Sprache. Weil ihr Wortschatz sich auf das beschränkte, was erforderlich war um niedrige Arbeiten auszuführen und Befehle entgegenzunehmen, kamen in ihrem Reden vielschichtige Zusammenhänge selten vor. Doch sie besaßen noch Reste ihrer ursprünglichen telepathischen Fähigkeiten aus jener Zeit, als sie mit den Tieren Terras im Einklang lebten und diese telepathischen Fähigkeiten kamen voll zur Entfaltung, als die Lulus zusammenkamen und auf so geheimnisvolle Weise anfingen, ihren Turm zum Himmel zu bauen.

 

Als Enlil vernahm, was die Lulus taten, begab er sich eilig an die Stätte und ging unter ihnen umher, um sie zu warnen. Er sagte ihnen, was sie taten sei gegen den Willen ihrer Schöpfer, und sie müssten aufhören oder sie würden bestraft werden. Zu Enlils Erstaunen hörten sie nicht auf ihn. Es war, als sahen oder hörten sie ihn gar nicht. Nur ein Gott konnte diese Magie erstehen lassen und der einzige Gott, von dem er sich das vorstellen konnte, war Marduk, der verachtete Sohn von Enki. Enlil wusste, er musste drastische Maßnahmen ergreifen und ein Kraftfeld erzeugen, das größer war als Marduks.

Enlil zerstörte den Turm zu Babel mit einem Partikelstrahl. Die Lulus wussten nicht, was da zuschlug.

 

Die meisten starben; und jene Unglücklichen, die überlebten, erfuhren die Schmerzen der Strahlenkrankheit. Zudem hatte sie ihr Gedächtnis verloren; es war leergefegt. Die Lulus stolperten ziellos umher und fragten sich, wohin sie gehen sollten oder woher sie kamen. Es war ein mitleiderregender Anblick. Alle Lulus auf ganz Terra spürten eine unsichtbare Trennwand um ihr Sein emporwachsen, Städte und Dörfer wurden von Enlils Frequenzen der Trennung überschwemmt. Und seit jener Zeit wurden alle Menschen ermutigt, ihre Unterschiede zu betonen und zu entwickeln.

Neue Sprachen entstanden für jede Gegend. Rassen fingen an, andere Rassen herabzusetzen und die Menschen lernten Angst vor einander zu haben. Die Lulus lernten zu hassen und sie fingen an, sich zu bekriegen. Um die Verwirrung noch zu steigern, wurden jedem Gott viele verschiedene Namen gegeben. Menschen stritten darüber, welcher Gott der wahre Gott sei – dabei war es oft derselbe, nur mit einem andern Namen.

 

Ich war zu Ischtar, Venus, Hathor, Aprhrodite, Lakshmi, Rhiannon und zahllosen anderen. Der Hader unter den Lulus wurde geschürt. Niemals wieder würde man es euren Vorfahren erlauben, sich gegen uns zu vereinen und nie wieder würde sich das Menschengeschlecht daran erinnern, dass alle demselben Ursprung entstammen, ein wildes Geschöpf von Terra und meiner Großtante Nin.

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Inanna gründet Mohenjo-Daro und Harappa im Industal

Da sonst niemand auf das Gebiet am Indus (heute Pakistan) Anspruch erhob, beschloss Inanna, ihre Liebestempel bis dorthin auszudehnen. Mit ihrer Mutter Ningal und deren Freundin Maya, der berühmtesten Baumeisterin dieser Zeit, planten, entwarfen und bauten sie 2900 vor Christus die Städte Mohenjo-Daro und Harappa. Die Gebäude und ihre Ausstattungen wurden so großartig, dass sie Mayas einstigen Bauwerke in Sumer noch an Schönheit übertrafen. Selbst Anu und Antu kamen ins Industal, um sie zu bewundern.
Da es leider nie genug Lapislazuli gab, das Inanna besonders liebte weil es so gut zu ihrer Haut passte, bat sie Enki, für sie einen Ersatzstoff dafür zu entwickeln. Mit diesem unerschöpflichen Vorrat an nachgemachten Lapis bedeckte Inanna Böden, Säulen und Dachziegel in verschwenderischer Fülle. Marmor und Gold, Türkis, Malachit und Lapis wurden geschmackvoll zu geometrischen Figuren zusammengefügt.

Auch Inannas Freundin TARA aus dem Schlangenreich wurde eingeladen, die Tempeltänzerinnen in ihrem unübertroffenen Tanzstil auszubilden. Tara trug somit dazu bei, eine blühende Kultur zu fördern, denn Taras Tanzkunst zog die Händler des Ostens zu den Tempeln.

Sogar NINHURSAG, Inannas Tante, deren Liebe und Mitgefühl für alle Lebewesen sie zur größten Ärztin gemacht hatte,  half mit und baute medizinische Zentren, in denen mit Gedankenformen und Frequenzen geheilt wurde. Unsere heutige Medizin findet Inanna barbarisch.

Überlieferung historisch/mythologisch:
Mohenjo-Daro ist das vermutete Hauptzentrum der Harappa- oder Induskultur, einer der drei frühen Hochkulturen der Menschheit im 3. Jahrtausend v. Chr. Der Name bedeutet im modernen Sindhi „Hügel der Toten". Mohenjo-Daro steht heutzutage als die größte erhaltene Stadt der Bronzezeit auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
Der Ruinenhügel ist in der Ebene schon von Weitem zu erkennen. Die westlich der Unterstadt gelegene Zitadelle ragt am höchsten - bis zu 15 Meter - empor. Vor 4500 Jahren muss das Bild noch eindrucksvoller gewesen sein, da der Indus die Ebene in dieser Zeit um mehr als 7 Meter aufgeschwemmt hat.
Die Harappa-Kultur entwickelte sich aus den regionalen Vorgängerkulturen um Zentren wie Amri und Kot Diji. Das fruchtbare Industal in diesem Gebiet ungefähr 100 Kilometer breit. Sie erlangte ihre Blüte um 2500 v. Christus und hatte zu dieser Zeit zirka 30000 bis 40000 Einwohner. Ermöglicht wurde dies durch einen kurzen, aber intensiven Innovationsschub. Dieser bestand im Wesentlichen in der Nutzbarmachung des Indus. Einerseits landwirtschaftlich, andererseits hinsichtlich eines ganzjährigen Transportweges. Da die untere Indusebene während der Überschwemmungsperiode von Juli bis Oktober auf dem Landweg nicht ausreichend erreichbar war, war dies von entscheidender Bedeutung. Erreicht wurde jene Transportfähigkeit durch enorme Plattformunterbauten, wodurch auch nahe dem Ufer des Indus gebaut werden konnte.
Weiterhin entwickelte sich in dieser Zeit eine Gesellschaftsstruktur, die den Sprung von den dezentral organisierten Dorfsiedlungen zu einem städtisch geprägten politisch-wirtschaftlichen System erst ermöglichte.

Zudem entstand eine Schrift - die sogenannte Indus-Schrift, die sich vorwiegend auf kleinen Steatitsiegeln befindet. Diese Schrift konnte bisher jedoch noch nicht entschlüsselt werden.
Ziegel heutigen Handformats (ca. 6 x 13 x 27 cm) waren Standard in der Hochkultur. Aus diesen wurden nahezu alle Gebäudeteile gefertigt - so auch die Infrastruktur mit ihrer Wasserversorgung und über 600 Brunnen sowie die Abwasserkanäle zur Entsorgung.

Einerseits ist Mohenjo-Daro die größte noch erhaltene historische Stadt aus der Bronzezeit und viele Erkenntnisse können dadurch als gesichert bezeichnet werden. Andererseits existieren auch viele Annahmen und Vermutungen, so auch aus der Zeit der Wiederentdeckung. So wird bspw. ein enormes Gebäude (ca. 60 * 27 Meter) als Korn-speicher bezeichnet, obgleich dies keinesfalls als gesicherte Erkenntnis anzusehen ist. Es wird vermutet, dass dieses Gebäude in früherer Zeit einen gewaltigen hölzernen Aufbau besaß.

Das Unikat einer 17 cm hohen Statuette wird als Priesterkönig gedeutet. Andererseits fanden sich in der gesamten Stadt (anders als bei den Hochkulturen in Mesopotamien und am Nil) keine weltliche oder sakrale Herrschaftsarchitektur. Zumindest konnte nichts durch ausreichend begründete Indizien und Fakten untermauert werden. Eine 60 x 30 Meter große Anlage wird als „Großes Bad" bezeichnet. Im Innenhof existiert ein 7 x 12 Meter großer Bassin, welcher etwa 2 m tief in den Boden versenkt ist. Wahrscheinlich ist für diesen eine rituelle Nutzung. Doch auch dies ist keinesfalls gesichert.

Bilder von Mohenjo-Daro und Harappa sind zu finden bei: www.harappa.com und www.mohenjodaro.net

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Marduk übernimmt die Herrschaft über Ägypten

 

Als nach endlosen Streitereien und Ränkeschmieden Enki sich nach Abzu zurückzog, um dort mit geneti-schen Versuchen herumzuexperimentieren, übergab er die Oberherrschaft über den Nil an Marduk.

Frei nach seinem Leitsatz: Herrschaft durch Einschüchterung, ließ er sofort überall riesige monolithische Statuen von sich aufstellen, um Angst bei den Lulus zu erzeugen und sie zu unterwerfen. Schon als Kind hatte er sich darin geübt und alle Tyrannen der Geschichte wurden wohl mehr oder weniger von ihm beeinflusst.

Da die Anunnaki das Wetter beein-flussen konnten, glaubten die Lulus, sie seinen Götter. Das kam Marduk sehr gelegen. Damit die Lulus ihm gebührend huldigen konnten, ließ er in seiner Eitelkeit überall in Ägypten ihm und nannte sich selbst RA, Herr der Sonne. Sonnengott, Leuchtender und Herr über Himmel und Erde. All diese Titel beanspruchte er im Laufe der Zeit für sich, selbst die  der anderen Familienmitglieder.

Auch Enki hatte inzwischen Angst vor Marduk und wurde immer machtloser. Seine ganze Kraft wurde von Marduk aufgesogen, der es wohl verstand, durch eine Art Gedankenkontrolle Enkis Willen zu unterwerfen.

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SARGON der Große

 

Sargons Mutter war eine Priesterin in Inannas Liebestempeln, der Vater unbekannt. Nach der Geburt legte sie ihn in ein Schilfkörbchen und ließ es den Fluss hinab treiben. Akki, der Bewässerer der Felder, rettete ihn und nahm Sargon an Sohnes statt an und lehrte ihn die Gartenpflege. Später brachten ihn seine angeborenen Führereigenschaften an den Hof von Kish, wo er der Kelchträger des Königs Ur-Zababa wurde.

Inanna traf ihn dort in einem ihrer Tempel. Ihre Aufmerksamkeit wurde durch seine große Ähnlichkeit mit Nannar erregt und sie war sehr angetan von seiner Schönheit. Er war groß, stark, hatte hohe Wangenknochen, war klug, von sanftem Wesen und hatte einen Sinn für Humor. Für sie wurde Sargon zur Liebe ihres Lebens auf Terra und sie machte ihn zum König.

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Die Gründung von AKKAD


Da alles blühte und gedieh, was sie erschufen, errichteten sie gemeinsam  ein neues Königreich namens AKKAD und bauten dort die Stadt AGADE. Sie enthielt einen Tempel der Inanna geweiht war und den das Volk Ulmesch nannte, was >>leuchten und glitzern<< bedeutet. Ihr Volk war glücklich und wuchs und wuchs. Sie hatten Häuser aus Silber und Lapis, prall gefüllte Lagerhäuser, alte Leute wurden geachtet, Frauen geehrt und Kinder wuchsen glücklich auf.

Sargon eroberte immer mehr Land und Enlil gewährte Sargon die Herrschaft über ganz Sumer und Akkad, sowie die Erlaubnis, die Welt von Ägypten bis Indien zu erobern.

Es wurden Bündnisse und Handelsabkommen mit den anderen "Göttern" geschlossen, die akkadische Schrift erschaffen und die gesamte Entwicklung verlief  prächtig.

Eine verhängnisvolle Tat


Doch dann machte Sargon einen entscheidenden Fehler. Sie hatten eine gemeinsame Tochter, Enheduanna. Sie war schön und eigenwillig wie ihre Mutter Inanna, war dichterisch begabt und hatte sich zur Priesterin weihen lassen, um nicht heiraten zu müssen. Hier wartete sie auf Sargon und umsorgte ihn, wenn er da war. Enheduanna war in ihren Vater verliebt und himmelte ihn an, besang seine Taten, Größe und Schönheit in Hymnen, was Sargons alterndem Ego natürlich schmeichelte. So entstand in ihm der Wunsch nach einer Heldentat, um seiner Tochter zu imponieren - ein neues Babylon sollte gebaut werden.


In Babylon gab es einen Tempel, der Marduk geweiht und ihm heilig war. Ausgerechnet dort vollzog er die sinnbildliche Zeremonie, indem er ein Teil dieses heiligen Bodens an einen Ort brachte, wo er das neue Babylon errichten wollte.

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Die bitteren Folgen

Als Marduk, der gerade in Bezug auf Babylon besonders empfindlich war, von diesem Sakrileg hörte, flog er im Raumschiff über die Felder von Sumer und Akkad und vernichtete mit den Wellen hochenergetischer Strahlung seiner Plasmawaffe die Ernte in Minuten. Die nachfolgende Hungersnot im ganzen Land führte zu einer Revolte gegen Sargon und das Weltreich begann zu verfallen...

Sargon ergab sich dem Suff und verfiel zusehends und verfluchte sogar seine geliebte Inanna. Inanna musste hilflos zusehen wie Sargon starb. Sie wollte nicht alles verlieren, was sie zusammen aufgebaut hatten. Also musste sie um ihr Land kämpfen um zu verhindern, dass die anderen Götter ihren Anspruch anmeldeten. In Kriegsgewänder gekleidet und auf ihrem gezähmten Löwen reitend, sammelte sie ihre Truppen um sich und führte sie in die Schlacht. So wurde sie zur Göttin von Tod und Zerstörung, denn sie verwandelte die Flüsse in Blutströme und tötete Tausende.

Dieses Blutbad rief wiederum den Familienrat zusammen, bei dem einstimmig beschlossen wurde, Inanna nun endlich zu bremsen. Diese Aufgabe wurde Marduk übertragen, dem nun natürlich die Rückkehr nach Babylon wieder erlaubt wurde.

Zuerst sicherte Marduk die Wasserversorgung des Euphrat, denn er hatte noch in guter Erinnerung, wie Utu ihm während seiner Gefangenschaft in der Pyramide von der Wasserversorgung abgeschnitten hatte.

Diese Baumaßnahme reduzierte allerdings die Wasserversorgung der anderen Städte, worüber die anderen Götter sich empörten und Nergal zwecks Unterredung zu seinem Bruder Marduk schickten.

Zuerst schmeichelte Nergal Marduk und lobte ihn für seine technischen Leistungen.  Allerdings wären Anu und Enlil verärgert über die Umleitungen des Euphrat, die ihre Städte trocken gelegt hatten, erklärte er weiter. Doch Marduk blieb bei seiner Meinung, die ungerechte Umverteilung der Macht nach der Flut müsse wieder reguliert werden. Er forderte die Energiequellen und Waffen von Nergal zurück, andernfalls würde er das gesamte Flusssystem des Euphrat vergiften.

Inanna sah dies als eine gute Gelegenheit, sich mit Nergal zu verbünden. Sie gestaltete ein gemütliches Abendessen, bei dem sie in trauter Eintracht Pläne schmiedeten und sich liebten. Am nächsten Tag willigte Nergal ein, Marduk die Waffen und die >>Singenden Steine<< zurück zu geben, die er sich allerdings selbst aus Afrika abholen müsse. Bevor er abflog, riet Marduk, sie sollen sich unbedingt von den Schaltstellen der Wasserversorgung fernhalten.

Kaum war er weg, stürmte Nergal sofort in den Kontrollraum und entfernte die Kontrollen. Doch Marduk hatte vorgesorgt und einige Sicherungen eingebaut, die bewirkten, das Gifte in den Fluss geleitet wurden. So wurde eine Katastrophe ausgelöst. Gewaltige Stürme brachen los, die Flussläufe wurden vergiftet und Sumer und Akkad völlig verwüstet. Um ein Zeichen zu setzen, brannte Nergal Marduks Haus auf Inannas Rat hin nieder.

Die Abwesenheit Marducks nutzend, setzte Inanna Sargons Enkel NARAM-SIN auf den Thron von Akkad. Da Nannar und auch Nergal den Jungen mochten und das Bündnisses mit Nergal bestand, eroberte Inanna mit Narim-sin zusammen noch einige Gebiete dazu. Einige Tontafeln künden noch heute von Narim-sins erfolgreichen Feldzügen.

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Das Ende von AKKAD


Doch als sie dem Weltraumbahnhof im Libanon zu nahe kamen, beschloss der Familienrat unter Enlils Leitung, einen Haftbefehl gegen Inanna, die diesen Krieg begonnen hatte, auszustellen. Inanna floh nach Äthiopien in Nergals Palast.


Die Behauptung, Inanna hätte sich gegen Anu wiedersetzt, lieferte Enlil den nötigen Vorwand, als Strafe für Inannas Aufbegehren Agade zu zerstören - und das machten sie gründlich. Als sie Inanna  dort nicht mehr fanden, entfernten sie die Energiequellen und Waffen und löschten Agade mit Antimaterie-Strahlen aus. Enlil schickte Ninurta, um mit seinen gutianische Horden aus den Bergen Akkad wieder in seinen Besitz nehmen. Treue Anhänger Inannas wurden abgeschlachtet und ihre nun führerlosen Truppen zerstreuten sich. Das war das Ende einer blühenden Kultur und all ihrer Errungenschaften. Die Herrschaft von Sargon reichte von 2334 bis 2279 v.Chr.


Völlig niedergeschlagen, apathisch und von Alpträumen geplagt folgte Inanna dem Ruf ihrer Mutter Ningal, zu ihr nach Hause zurückzukommen. Nannar würde sie in Ur vor möglichen Strafen beschützen, wenn sie von weiteren Abenteuern dieser Art absieht.

Überlieferung historisch/mythologisch:

Akkad oder Akkade ist eine alte Königsstadt in Mesopotamien, im späten 3. Jahrtausend v. Chr. wurde sie von Sargon von Akkad zum Zentrum seines Reiches erhoben. Man spricht daher vom "Reich von Akkad" bzw. "Akkadischen Großreich" und nennt die entsprechende Periode der mesopotamischen Geschichte die "Akkad-Zeit" (ca. 2340-2200 v. Chr). Außerdem ist die in verschiedenen Sprachstufen und Dialekten bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. belegte semitische Sprache Mesopotamiens nach der Stadt benannt: Akkadisch.

Zur Lokalisierung von Akkad: Auf Grund der Tradition, dass Sargon von Akkad vor dem Beginn seiner Herrschaft Mundschenk des Königs von Kisch war, wird Akkad bisweilen in der Nähe von Kisch vermutet (so noch H.J. Nissen, wenn auch ohne konkreten Lokalisierungsvorschlag). Die Identifizierung mit der Ortslage Ischan Mizyad bei Kisch ließ sich allerdings durch archäologische Ausgrabungen nicht bestätigen. Unter Berufung darauf, dass Akkad nach antiken Quellen zeitweise zum elamischen Herrschaftsgebiet gehörte, neigt man heute eher zu einer nördlicheren Lokalisierung, und zwar am Tigris oberhalb der Einmündung des Diyala und südlich von Assur.
Nachdem eine Lokalisierung im Gebiet des heutigen Bagdad ebenfalls nicht bestätigt werden konnte, nimmt A. Westenholz als einer der besten Kenner der Akkad-Zeit an, dass die Stadt sich unter einem der großen bisher unerforschten Ruinenhügel in der Nähe der Einmündung des Adheim in den Tigris befindet. In dieselbe Richtung weisen auch die Überlegungen von D.-O. Edzard, wonach Akkad im Bereich des "Flaschenhalses" zu suchen ist, d.h. der Gegend, in der Euphrat und Tigris einander am nächsten kommen.

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Zerstörerische Kämpfe: Marduk überrollt die Enliliten

 

So wie Enki und Enlil sich gegenseitig bekämpften, taten es auch ihre Söhne. Marduk wollte gar alle Macht allein für sich und seinen Sohn Nabu. Um dagegen vorzugehen, verbündete sich Nergal sogar mit Enlils Sohn Ninurta.

Ninurta lebte mit seiner Frau Gula in Lagash und war von Enlil beauftragt, Sumer zu regieren. Allerdings hatte er wenig Interesse für Regierungsgeschäfte, sondern baute und konstruierte lieber, insbesondere Pyramiden. Auch befehligte gern die Fluggeschwader und verschwand oft allein mit seinem Raumschiff.

So konnte Marduk unbemerkt mit Hilfe von Hologrammen die Stämme Sumers auf seine Seite bringen und sich von ihnen verehren lassen. Wer den falschen Göttern um Enlil huldigte, würde bestraft werden. Auch arbeitete Marduk eifrig daran, die Macht der anderen Götter systematisch zu untergraben. Man könnte es auch den Beginn von Gedankenkontrolle und propagandistischer Gehirnwäsche nennen.

Um die Ordnung im Land wieder herzustellen, setzte Enlil seinen Sohn Nannar als Herrscher über Sumer ein. Von Ur aus arbeiteten Nannar und Ningal daran, den Handel, die Landwirtschaft, die Tempeldienste und das Geschäftsleben wieder in Schwung zu bringen, zumal Ninurta inzwischen die Flüsse von den Giften gereinigt hatte. Doch es lief nicht so gut wie erhofft, denn Ehrgeiz, Gier, Zorn, Streit, Feindschaft und Unbehagen durchwehte das Land und es kam immer öfter zu Kämpfen untereinander.

Marduk eroberte immer wieder neue Gebiete der Enliliten und kam langsam seinem Ziel näher, der Herrschaft über den Weltraumbahnhof. Dieser Krieg um die Macht weitete sich immer mehr aus, denn Nannar, Utu, Ninurta und Enkis Sohn Nergal schlugen zurück. Enki fragte sich, wie das enden solle, zumal beide Seiten fürchterliche Zerstörungswaffen hatten. So drängte er Nergal dazu, mit seinem Bruder Marduk Frieden zu schließen. Da Nergal überzeugt war, Enki würde ihm gegenüber immer Marduk bevorzugen, lehnte er verärgert ab und schickte Enki weg.

 

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Das Geschäft mit "düsteren Prophezeiungen"

Die blutigen Schlachten gingen weiter und das Geschäft mit grauenhaften Prophezeiungen erreichte ungeahnte Höhen. Die Leute gaben ihr Geld dafür aus, sich mit furchterregenden Schilderungen von Verwüstungen ganzer Städte, Hungersnöten, Fluten und Erdbeben in Todesangst versetzen zu lassen.

Marduk lernte, sich von diesen Angstenergien zu nähren, und gierig vergrößerte er diese Angst mit holographischen, noch mehr Furcht erregenden Szenen, die er an den Himmel projizierte. Leider sollten diese Vorhersagen sich erfüllen.

 

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Der Einsatz der GANDIVA-Waffe

 

Als Marduks Heere Enlils heilige Stadt Nippur überrannten und zerstörten, wollte Enlil sich mit der Zerstörung von Babylon samt aller logistischen Zentren von Marduk rächen. Zum Einsatz der Atomaren, zerstörerischen, unberechenbaren Gandiva-Waffe brauchten sie Anus Zustimmung, so wurde ein Kriegsrat einberufen.

Nergals letzter Versuch, Marduk zur Aufgabe seines Herrschaftsanspruches zu bewegen, endete damit, das Enki, deren Wille gebrochen schien, in seiner geistigen Umnachtung seine Frustration gegen Nergal richtete. Nergal wurde immer wütender und war nun erst recht zum Einsatz der Gandiva entschlossen, was sogar bei Marduk Angst auslöste.

Mit großer Traurigkeit erkannte Anu, wie schwach Enki war und dass Marduk in seinem Wahn eine echte Bedrohung darstellte. Er erkannte Marduks aufrührerische Absicht, alle Macht über die Erde, die Plejaden und auch seine als Familienoberhaupt, an sich reißen und alles unterjochen zu wollen. Er durfte nicht zulassen, das die Städte Terras und der Weltraumbahnhof in Marduks Hände fielen, und so ließ er die Gandiva los...
Wie eine brennende Scheibe schoss sie im Zickzack aus dem Himmel und radierte alles auf ihrem Weg aus. Ganze Gebiete verschwanden, die ganze
Sinai-Halbinsel, der Weltraumbahnhof´, alle Orte im Zusammenhang mit Marduks Logistik und Tausende wurden getötet.

Doch dann kam noch etwas hinzu, wogegen auch die Götter machtlos waren: der Wind. Er trug die tödliche Strahlung über ganz Sumer hinweg. Mensch und Tier wurde getötet und viele starben unter grauenhaften Qualen und selbst Terra wand sich unter Schmerzen. Aus der Sicherheit ihrer Raumschiffe blickten die >>Götter<< wieder einmal auf die Folgen ihrer Torheiten: Millionen von vernichteten Leben, schwarze Erde und vergiftete Gewässer.Das Signal erreicht die Intergalaktische Föderation

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