Leben in Atlantis
Laut Plato war der Inselkontinent ein kulturreiches Land mit mildem Klima, fruchtbaren Ebenen und paradiesischen Gärten, in denen Mensch und Tier friedlich zusammen lebten. Es gab eine hochentwickelte Landwirtschaft, breit angelegte Terrassenbauten und heiße und kalte Quellen. Die Hauptstadt mit ihren herrschaftlichen Häusern soll in ihrer Pracht nur noch vom Königspalast und vom Poseidontempel übertroffen worden sein. Viele Häuser und der Palast waren mit Gold, Kupfer und anderen Metallen geschmückt. Es gab ein Metall, das Oreichalkos – Goldkupfererz, das ausschließlich in Atlantis vorkam. Der Palast stand im Zentrum der Stadt, neben ihm der Poseidontempel, beide umgeben von Kanälen, die sich rund um die Stadt zogen. So war die Stadt ringförmig mit abwechselnd Wasser- und Landgürteln angelegt. Der Poseidontempel war das geistige Zentrum von Atlantis, in dem sich die Herrscher des Landes alle 5-6 Jahre trafen, um sich zu beraten.
Poseidon-Tempel Plato beschreibt Atlantis als Hochland, das schroff zum Meer hin abfiel. Nur das Stadtgebiet befand sich auf ebener Fläche. Diese die Stadt umschließende Ebene war von Gebirgen umschlossen, die sich zur Meeresküste hinabzogen. Die Berge sollen alles an Schönheit und Größe übertroffen haben. Es gab zahlreiche Fleckchen, wo Menschen lebten, Flüsse, Seen, Wiesen und alle Arten von Tieren sowie zahlreiche Waldungen mit vielen verschiedenen Baumarten. Das Wasser kam über die Berge, floss in die in der Stadt angelegten runden Kanäle und floss zum Meer hin wieder ab. Diese Kanäle dienten der Bewässerung wie auch der Beförderung von z. B. Baumstämmen. Die Atlanter waren zunächst eine hochentwickelte spirituelle Rasse, ebenso wie die Lemurier. Das Wesen aus Epsilon-Eridani beschreibt, daß der von dieser Kultur erreichte soziale und technologische Standard immens hoch war. Wissenschaft, Bildungswesen und Künste wurden mit großen Intensität gepflegt. Die Atlanter waren in der Lage, Energieformen zu nutzen, die uns heutigen Menschen auf der Erde längst wieder verloren gegangen sind. Sie durchkreuzten mit ihren Allzweckschiffen die Meere und den Luftraum. Laut Cayce hatten die Atlanter Telekommunikation und Maschinen, die „leichter als Luft“ waren. Auch radioaktive Kräfte waren ihnen bekannt, und es ist wahrscheinlich, daß sie mit Atomkraft arbeiten. Sie besaßen Maschinen, mit deren Antrieb sie Fahrzeuge durch die Luft wie auch durchs Wasser gleiten ließen. Ihre Zivilisation war technologisch weit entwickelt. In Cayce’s Readings wurden immer wieder Berufe erwähnt, in denen es um Technik, Maschinen mit elektrischen und chemischen Kräften ging und wo mit Strahlung und Erhitzung sowie mechanischen Geräten gearbeitet wurde. Auch Tätigkeiten in der Kunst, im Kunsthandwerk und als Botschafter und Diplomaten werden erwähnt. Wieder andere arbeiteten mit Kristallen. Viele Readings ließen die Existenz von Atomkraftwerden vermuten, wie auch die Fähigkeit, Kraft drahtlos zu übermitteln.
Platos bericht ist ganz ähnlich. Er erwähnt, daß die Atlanter Errungenschaften wie den Kompass, den Magneten, das Schießpulver, Papier und Seide besaßen und die Kunst des Navigierens kannten. Sie waren sogar in der Lage, aus großer Entfernung zu fotografieren, benutzten Röntgenstrahlen, kannten das Videoverfahren und entnahmen Kristallen laserähnliche Energien. Laut den Santinern von Alpha-Centauri besaßen sie sogar die Formel zur Aufhebung der Schwerkraft. Mit Hilfe einer geistigen Ekstase war es ihnen möglich, sich wenigstens für kurze Zeit recht schnell über dem Erdboden schwebend fortzubewegen. Mit Hilfe eines Zusammenspiels von fünf Tönen, von denen zwei für das menschliche Ohr nicht hörbar waren, konnten die frühen Atlanter auch schwere Felsen verrücken. In der Mitte des Landes gab es einen Kristall. Dieser, der Poseidonkristall genannt wurde, war eingeschlossen in einen Obelisken. „Sin“ nennt ihn der Lemuria-Forscher Dietrich von Oppeln-Bronikowski. Auch Edgar Cayce beschrieb einen Kristall, der in einem Bauwerk aufbewahrt wurde, dessen Innenseiten mit einem nichtleitenden Material überzogen waren. Das Bauwerk war oval, eine Art Dom, der geöffnet und geschlossen werden konnte, so daß die Aktivität des Kristalls durch die Sonnenstrahlen oder die Sterne empfangen werden konnte. Laut Cayce wurde das Licht des Kristalls zu Kommunikationszwecken benutzt und man lenkte mit ihm Flugzeuge und andere Fortbewegungsmittel. Die Kraft aus der die Fahrzeuge gelenkt wurden, ruhte jedoch in dem zentralen Kristall, den er „Tuanoi-Stein“ nannte. In der frühen atlantischen Zeit war der Kristall auch die Quelle spirituellen und mentalen Kotakts. Ebenso wurde er für medizinische Behandlungen verwendet.
Die Heilkr äfte der Atlanter waren weitreichend. Es entwickelten sich Heil- und Lehrzentren. Dies war die Blütezeit von Atlantis. Aber nicht alle Bewohner von Atlantis hatten diese Fähigkeiten. Der bekannteste Lehrer war Toth, der nach dem Untergang von Atlantis die Lehren in Ägypten weiter verbreitete. Mit sieben Menschen soll die Rasse der Atlanter begonnen haben, so heißt es in einer Übermittlung von Jesus, der in einer seiner vielen Inkarnationen auch in Atlantis gelebt hatte. Diese ersten sieben Menschen pflanzten sich schnell fort; sie sollten durch ihr beispielhaftes Leben den Rest der Welt zu Harmonie, Frieden und spirituellem Wachstum führen. Gott gab ihnen Anleitungen und Kräfte, die von den hohen Schwingungen des Landes unterstützt wurden. Er gab ihnen zu Schädeln geformte Kristalle (die berühmten Kristallschädel!) und linsen, durch die Gottes Licht fiel und alles erschuf, einschließlich der atlantischen Kristalle.
Am Anfang war das Reich licht und schön. Dann entwickelte sich eine blühende Kultur. Die erste Führung bestand aus sieben königlichen Familien, die die sieben spirituellen Elemente verkörperten. Genau wie die Hohepriester waren die sieben Familien in ständiger Verbindung mit den Engeln. Später teilte sich die Gesellschaft in soziale Gruppen auf, von denen die einen die Mysterien des Universums erforschten und die anderen Seher und Propheten waren. Der Tod war ein natürlicher zyklischer Teil ihres Lebens und Beziehungen wurden frei und offen gelebt. Kinder waren nicht an die Familie gebunden, denn alle Atlanter wusste, daß diese Seelen, die sich durch sie inkarnierten, individuelle Seelen waren, die ihren Weg gehen mussten. Es gab einen Tempel der Göttlichen Mutter, der ausschließlich von Frauen bewohnt wurde, die ihr Leben der Aufgabe widmeten, die weibliche Schwingung des Planeten zu erhalten und die Kinder großzuziehen, bis sie alt genug waren, in einer der Schulungstempel aufgenommen zu werden. Im Tempel des Friedens lebten Priester und Priesterinnen, die sich der Heilkunst widmeten, welche mit Kristallen, Tinkturen, Kräutern, Klang, Schwingung und Engeln erreicht wurde. Aura-Soma stammt aus der dritten Epoche in Atlantis. Damals hießen die Essenzen „die flüssigen Farben der Heilung“ und bestanden aus farbigen Lagen reiner Kristallessenzen. Es gab Tempel der Meditation, Tempel der Schöpfung, die Halle der Resonanz, in der die Höhe der Schwingung von Atlantis aufrechterhalten wurde, und es gab große Hallen, in denen Energiestrahlen harmonische Frequenzen aussendeten, damit das Mineralreich untereinander und mit den Menschen in dauerhaftem Kontakt bleiben konnte. Kommunizieren taten die Atlanter telepathisch. Sie beherrschten auch die Telekinese.
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