Atlantis Die zweite Phase des Untergangs
Laut Cayce kam es um 28.000 v. Chr. zur zweiten Untergangs-Katastrophe, die durch den Kristall in der Mitte des Landes hervorgerufen wurde. Dieser war unabsichtlich zu hoch eingestellt und verursachte dadurch Vulkanausbrüche, Erdbeben und Überflutungen, die das Land in weitere Inseln aufspaltete. Wahrscheinlich fand auch ein Polsprung statt, da manche Readings auch von einer Klimaveränderung sprechen. Wo das Klima zuvor gemäßigt war, kam es nun zu mehr Trockenheit. Trotzdem erhielt sich die atlantische Zivilisation am Leben, auch wenn ein Teil der Technologie beim Versinken einer großen Landfläche verloren ging. Einiges der Wissenschaft blieb ebenfalls erhalten.
Atlantischer Kristall Die beiden Parteien überlebten das Szenario und führten ihren Streit fort. Die eine Partei versuchte, die Menschen zu unterdrücken, die andere war bemüht, sich dieser Unterdrückung zu entziehen und sich der Entwicklung der Seele statt der Materie zu widmen. Cayce zufolge war dieser Streit mitverantwortlich für den Untergang von Atlantis. Auch aus den Übermittlungen von Hermann Ilg erfahren wir, daß es auf den drei großen Inselteilen von Atlantis oppositionelle Gruppen gab, die sich gegen die herrschende Regierung und deren „unerträgliche Selbstzufriedenheit“ auflehnten. Damals gab es auch eine oder mehrere Gruppen von atlantischen Priestern, die versuchten, den Verfall des Reiches aufzuhalten – vergebens.
Die letzte Phase des Untergangs Um 11 – 10.000 v. Chr. erkannten die Führer von Atlantis allmählich, daß auch die übrigen Inseln auseinanderbrechen und versinken würden. Und so erteilten sie allen Bewohnern die Erlaubnis, aus dem Land ausreisen zu dürfen, was diese um 10.500 v. Chr. auch taten. Das Versinken erfolgte nicht einmal, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg, und vielen Einwohnern gelang es, aus dem Land zu fliehen. „Versinken“ ist eigentlich nicht das richtige Wort, denn Atlantis versank nicht in den Fluten, sondern wurde von ihnen überspült. Dass ein Land geologisch soweit absinkt, daß es im Meer verschwindet ist nicht möglich, sagt die Wissenschaft. Vielmehr stieg der Meeresspiegel, der noch vor 19.000 Jahren 130 Meter tiefer als heute lag, an und Atlantis wurde überschwemmt.
Cayce zufolge entkamen viele Atlanter und konnten ihren Bericht in andere Länder tragen. Dies waren vor allem Ägypten, die Pyrenäen, das Inka-Land (Peru) und die Gegend um Yukatán. (Interessant ist hier, daß Peru das einzige Land ist, das die Legierung, das Goldkupfererz, herzustellen wusste. Vermutlich wurde das Wissen um diese Methode aus Atlantis mitgebracht.) Laut Cayce versank Atlantis auf langsame Weise im Meer. Auch diesmal kam es zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben sowie Klimaveränderungen, vermutlich durch einen weiteren Polsprung. Cayces Daten für die Zerstörungen von Atlantis entsprechen ziemlich genau denen, die Geologen für magnetische Polsprünge, Klimaveränderungen, Erdbeben, Vulkanausbrüche und Altensterben berechnet haben. Vor etwa 12.000 Jahren, also kurz nach der letzten Zerstörung, dem endgültigen Untergang von Atlantis, gab es in Nord- und Südamerika eine nachweisliche Bevölkerungsexplosion. Die Wurzeln der großen amerikanischen Zivilisation können in diese Zeit zurückverfolgt werden, auch wenn Inka- und Maya-Stämme parallel hinzukamen. Die Sirianer beschreiben noch ein anderes Untergangs-Szenario. Sie berichten, daß es damals viele Kristalltempel auf der Erde gab, die das Himmelsfirmament an seinem Platz hielten. Ursprünglich wurde dieses Firmament von der ersten ätherischen Zivilisation errichtet, die vor etwa 35 Millionen Jahren auf der Erde lebte.
Kristalltempel Das Firmament dient dazu, den Planeten vor kosmischen Strahlungen und der Strahlung der Sonne zu schützen. Die Kristalltempel standen überall. Sie waren errichtet worden, um das Wetter und die Erdatmosphäre zu regeln und trugen das Firmament. Dieses bestand aus zwei Ebenen, die aus einer Schicht aus Eis gebildet waren, die aussahen wie eine klare Linse. Die erste Schicht befand sich 5.000-6.000 Meter über der Erdoberfläche. Die zweite Schicht lag 12 – 13.000 Meter über ihr. Durch das Firmament gab es kein unregelmäßiges, extremes Wetter auf der Erde. Übermäßigen Regen, Gewitter oder Stürme kannten die Atlanter nicht. Selbst Wolken gab es so gut wie nie. Es war immer sonnig und gleich warm. In den tropischen Gebieten der Erde herrschte eine konstante Temperatur bei 23- 26 ° C. An den Polen lag die Temperatur bei stetigen 21-24° C, weshalb es dort keine Eiskappen gab. Durch dieses milde Klima und die damals noch existierende 12-strangige DNS wurden die Menschen Hunderte von Jahren alt. Noch heute sollen Bruchteile der Firmament-Konstruktion in einigen Gebieten der Erde existieren, was auch erklärt, warum manche Gebiete z. B. in den USA, keine Wetterextreme kennen und selbst im Winter Sommerwetter haben. Auch Plato schreibt in seinen Ausführungen, daß die Atlanter unter idealen klimatischen Bedingungen gelebt hätten.
Wie und wann ging Atlantis nun unter? Während zahlreiche Autoren und Forscher versuchten, ein Bild der Ursache des Untergangs zu zeichnen, das von Kometenhagel (Ignatius von Donelly), einem Asteroideneinschlag, einem Vulkanausbruch, natürlichem Zerfall, einer Kollision der Erde mit einem Satelliten bis zur Verschiebung der Erdachse reichte, gingen Plato und Cayce davon aus, daß die Atlanter sich den Zorn Gottes zugezogen hatten, was dazu führte, daß nach Machtmissbrauch bestimmter Technologien der Inselkontinent durch Polsprung und Überschwemmungen nach und nach im Meer versank. KRYON spricht von einer Korrektur des Erdmagnetgitters, das die Zivilisation von Atlantis auslöschte. Weil das Gitternetz unausgeglichen war, kam es in manchen Gegenden der Erde zu schwach ausgeprägter Dualität und damit zu einer spirituellen Ausrichtung, während es in anderen Gegenden eine sehr starke duale Ausprägung gab, wo es zu erlaubter Sklaverei und anderen niedrigen Lebensäußerungen kam. Es war ein ungünstiges Kombinationsverhältnis von Erleuchtung und Unausgeglichenheit da. Die Korrektur des Kitters löste eine völlige Zerstörung der Landmassen und damit auch der Zivilisation aus. Auch ein zyklischer Faktor wurde von vielen Forschern, wie z. B. von Helena Blavatsky, in Erwägung gezogen. Die 1980er Jahre brachten den Gedanken hervor, daß Atlantis sich mit Atomwaffen selbst vernichtet hatte und daß die Botschaft des untergegangenen Inselkontinents eine eindeutige Warnung enthält, die Atomkraft nicht zu missbrauchen. Dass die Atlanter die Atomkraft kannten, könnte geschmolzenes Gestein beweisen, das man in prähistorischen Bauten gehäuft gefunden hat. Auch das Libysche Wüstenglas, das 1932 in Ägypten gefunden wurde, und dessen Ursprung den Wissenschaftlern große Rätsel aufgibt, könnte ein Beweis für die damaligen Existenz von Atomkraft sein. Das Material entsteht nur unter sehr großer Hitze- oder Strahleneinwirkung. Das Glas, das auf etwa 28.000 v. Chr. datiert wurde und damit genau mit dem von Cayce bestimmten Datum der zweiten Zerstörung von Atlantis übereinstimmt, ist auch nie durch die Luft geflogen, ergaben Untersuchungen. Somit konnte man ausschließen, daß das Material durch einen Kometen oder in einer anderen Form auf die Erde gelangte. Und im indischen Epos Mahabharata findet man Schilderungen von Luftschiffen, Strahlenwaffen und die Beschreibung einer Schlacht unvorstellbaren Ausmaßes. Tatsächlich stießen vor ein paar Jahren Forscher auf ein Gebiet in Indien, das auf einer Fläche von rund 5 qkm vor rund 10.000 Jahren radioaktiv verseucht worden sein soll.
Doch wie ist Atlantis denn nun untergegangen? Fahren wir mit dem sirianisch beschriebenen Himmelsfirmament fort: Nach all den Kriegen die bereits zwischen den einzelnen Inselreichen stattgefunden hatten, beschloss die Elite der kriegsführenden Reiche von Atlantis nun, die Kristalltempel zu sprengen, um mit dem Wasser, das in den Ebenen des Firmaments lagerte, den Rest der Erde zu überfluten. Dabei glauben sie, daß nur so viel Wasser herabfallen würde, daß das Gebiet des Feindes überflutet würde, nicht jedoch ihr eigenes Reich. Doch unglücklicherweise griffen alle drei kriegsführenden Reiche gleichzeitig die Kristalltempel an, so daß ein großer Teil davon zerstört wurde und das Netzwerk des Firmaments durchbrach. Die erste Ebene des Firmaments brach zusammen und Milliarden von Litern von Wasser fielen vom Himmel herunter und überfluteten nicht nur den Rest der Erde, sondern auch Atlantis. Ein riesiges Loch wurde in das Firmament gerissen, das die gesamte Wetteratmosphäre destabilisierte. Dadurch kam es zu riesigen Regengüssen, die nicht mehr aufhören wollten. Das Inselreich Atlantis ging dabei – laut der Sirianer – um 9.500 v. Chr. unter.
Das klingt unglaubwürdig? Wir können uns im Moment solch ein Himmelsfirmament nicht vorstellen, noch daß dieses einfach „durchbrechen“ kann. Bewiesen ist jedoch in jedem Fall, daß es damals zu Wetterveränderungen gekommen ist. Man weiß, daß in der Zeit um 9.400 v. Chr. die Temperaturen auf der Erde innerhalb eines Jahrzehnts um 7° C gestiegen sind, was bedeutet, daß es zuvor zu einer Katastrophe gekommen sein muss. Geologen entdeckten außerdem auf Hawaii in einer Höhe von 300 Metern über der Meeresoberfläche Ozeankorallen, die von einer Flutwelle stammen müssen, weil sie in solch einer Höhe gefunden wurden. Plato nennt das Jahr 9.400 v. Chr., während Cayce von ca. 10.000 v. Chr. ausging. Johannes von Buttlar glaubt, den Zeitpunkt des letzten Untergangs auf 8.498 v. Chr. errechnet zu haben, da es zu dieser Zeit eine globale Katastrophe gegeben haben soll, die mit einer bestimmten Sternenkonstellation einherging: Sonne, Venus, Erde und Mond waren in einer Linie ausgerichtet. Dadurch änderten sich die Schwerkraftverhältnisse, was einen Asteroiden anzog, der mit ungeheurer Kraft auf der Erde einschlug. Nachgewiesen ist auch, daß in dieser Zeit eine Veränderung der Erdachse um 25 Grad eingetreten ist.
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