Atlantis Die erste Phase des Untergangs
Diese und andere Außerirdische traten nun in Resonanz mit dem erwachten Machtwillen der atlantischen Bevölkerung. Nun gehen die Informationen etwas auseinander. Laut der Sirianer verbündete Atlantis sich 25.000 Jahre v. Chr. mit den Abtrünnigen von den Plejaden und von Alpha-Centauri. Zusammen mit ihnen beschlossen sie, Lemuria, das in frühatlantischer Zeit noch bestand, zu bekämpfen. Lemuria, das Mutterreich von Atlantis, existierte noch immer in paradiesischer Form, während Atlantis sich nun in die materielle und technologische Ebene entwickelt hatte. Nachdem, was Dietrich von Oppeln-Bronikowski über diese Phase der atlantischen Evolution berichtet, wurde der Poseidonkristall in der Mitte des Landes eingesetzt, um mit einer veränderten Frequenz die Schwingung von Lemuria zu stören. In Lemuria gab es ebenfalls einen zentralen Kristall, „Akshah“ genannt. Die Schwingung vertrug sich nicht mit der Frequenz, die der atlantische Kristall aussendete. Dies trug dazu bei, daß die Lemurier geschwächt wurden. Nach und nach sank ihre Schwingung herab und auch sie wurden immer physischer. Seiner Aussage nach verschwand Lemuria etwa 30.000 v. Christus.
Die Sirianer zeichnen noch ein radikaleres Bild. Damals gab es zwei Monde anstatt unserem heutigen einen Mond. Das bestätigt auch „Die Gruppe“. Eine andere Quelle (Michael George) berichtet, dieser Mond sei ein verschont gebliebener Trabant des Planeten Maldek gewesen, der nun mir Hilfe von Traktorstrahlen in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht wurde. Der Plan war nun, einen der beiden Monde mit Hilfe von Kraftfeldern in eine spiralförmige Bewegung nach unten in Erdnähe zu bringen und ihn an einem bestimmten Punkt der kritischen Masse zum Explodieren, zu bringen, so daß dadurch die Landmasse von Lemuria bombardiert werden würde. Der Mond zerbarst tatsächlich in viele kleine Teile und ein Meteoritenschauer ging auf die Erde nieder. Durch die ungeheure Masse an Mondfragmenten kam es zu tektonischen Veränderungen, die zu einer Vulkankatastrophe führten. In der Folge implodierten die großen Gaskammern, die unter Lemuria existierten, und Lemuria versank im Meer. Erstaunlicherweise gibt es zu dieser Geschichte der Sirianer einen Beweis, den der Angloamerikaner James Churchward 1926 in seinem Buch „The Lost Continent“ veröffentlichte. Er schrieb, daß Mu (Lemuria) auf einem Fundament aus gasgefüllten Höhlen geruht habe. Dieses Gas sei vor 12.000 Jahren explodiert und Mu im Ozean versunken. Die Überlebenden hatten den Bericht über den Untergang auf Tafeln verewigt, die in Indien und Mexiko gefunden wurden und in archaischer Mu-Sprache abgefasst waren. Diese Inschrift hatte Churchward übersetzt, nachdem ihm ein alter asiatischer Priester dies gelehrt hatte. Ein etwas anderes Bild über den zweiten Mond skizzierte erst kürzlich „die Gruppe“. In der Durchgabe von Steve Rother heißt es, daß all die Herzenergie der Bewohner von Atlantis auf diesem Mond gelagert wurde, bis dieser angesichts der negativen Emotionen, die sich ebenfalls eingeschlichen hatten, zerbarst. Im Gegensatz zu Plato, der davon ausging, daß Atlantis innerhalb einer Nacht unterging, berichtet Cayce, daß es zu mehreren atlantischen Katastrophen kam, die in Intervallen über eine Zeitspanne von 40.000 Jahren auftrat und in denen der Inselkontinent zwischen 50.000 und 10.000 v. Chr. allmählich versank. Die erste Katastrophe fand etwa um 50.000 v. Chr. statt, wobei ein Teil des Kontinents zerstört wurde. Die zweite Katastrophe, die um 28.000 v. Chr. stattfand, spaltete das restliche Land in zwei Teile. Die endgültige Zerstörung fand um 10.000 v. Chr. statt, als die letzten Inseln versanken. Plato und die meisten anderen Quellen beziehen sich höchstwahrscheinlich auf diesen Zeitpunkt. Während dieser Zeitspanne von 40.000 Jahren geschahen auch weitere kleinere Katastrophen. Die Form der Landfläche veränderte sich und viele Menschen mussten in andere Länder fliehen und auswandern. Die meisten zog es dabei nach Ägypten. Als Ursache für den Untergang nannte Cayce die moralische Entgleisung, von denen so viele irdische Quellen berichten, wobei Cayce formulierte, daß man in Atlantis zum Schluss spirituelle Dinge zum Zwecke der materialistischen Befriedigung anwendete. In seinen Readings ist die Rede von zwei Söhnen, die sich ständig bekriegten. Sehr früh in der Geschichte von Atlantis entstanden zwei Parteien, die sich zutiefst uneinig waren. Die eine Partei hieß die „Söhne des Gesetzes des Einen“ und die andere „Söhne von Belial“. Während letztere ohne moralische Werte lebten, setzten sich die „Söhne des Einen“ dafür ein, die Menschen daran zu erinnern, daß sie Geschöpfe Gottes sind. Die Anhänger beider Parteien bekämpften einander während des ganzen Lebens, und ihre Lebenszeit betrug immerhin zwischen 500 und 700 Jahren. Cayce zufolge waren die Atlanter extreme Wesen. Wurden ihre Talente richtig eingesetzt, so führte dies zu großen spirituellen und materiellen Fortschritten. Doch wenn sie missbraucht wurden, so führte das zu einem ebenso großen Rückschritt, zu egoistischer Wunschbefriedigung und physischem Kampf. Auch Plato beschreibt, wie maßloser Luxus um sich griff und die Bewohner von Atlantis immer mehr dem materiellen Streben, ungezügeltem Ehrgeiz und der Machtgier verfielen. Indem sie immer menschlicher und sterblicher wurden, schwand das Göttliche in ihnen und sie „zeigten sich unfähig, sich mit dem Vorhandenen abzufinden, schlugen aus der Art und erniedrigten sich dadurch, daß sie von allem Wertvollen das Schönste zugrunde richteten“. Die erste Zerstörung eines Teiles von Atlantis scheint laut Cayce viel eher stattgefunden zu haben als wie es die sirianischen Quellen erzählen. Er schildert, daß es durch explosive Stoffe, die außer Kontrolle gerieten, zu Vulkanausbrüchen kam. „Es wurden zerstörerische Kräfte von den Herrschern von Atlantis eingesetzt, die sich mit den natürlichen Stoffen der Gase und mit den elektrischen Kräften der Natur verbanden und dadurch Vulkanausbrüche erzeugten.“ Dadurch wurde eine Gegend, die sich in der heutigen Sargassosee befanden, südöstlich der Bermuda-Inseln, zerstört. Daraufhin kam es zu ersten Auswanderungen. Viele Menschen starben bei diesem ersten Absinken von Teilen von Atlantis, dessen Zeitpunkt Cayce nur insoweit bestimmen konnte, daß es irgendwann um 50.000 v. Chr. stattgefunden haben muss. Aus der Übermittlung von Hermann Ilg geht hervor, daß der Streit zwischen der Regierung und den Oppositionellen so sehr ausartete, daß beide Parteien dazu übergingen, jeweils die unterirdischen Kanalsysteme zu sprengen, die der Wasserversorgung dienten. Es kam zu gewaltigen Detonationen auf allen drei Großinseln, in deren Folge starke Erdbeben auftragen, die letztendlich zum Untergang von Atlantis führten. Bei Cayce war durch diese erste große Katastrophe Atlantis in drei Hauptinseln und einige kleinere Inseln gespalten, die von Cayce „Poseida“, „Aryan“ und „Og“ genannt wurden. „Poseida“ oder Poseidia war dabei die größte von allen. Auch die Sirianer beziehen sich auf mehrere Inseln, die als Tochterkolonien von Atlantis galten. Neben dem großen Inselgebiet im Atlantik, von Cayce „Poseidia“ genannt, und das mittlerweile das Machtzentrum von Atlantis war, gab es noch das Reich Yü im asiatischen Raum und das Libysch-Ägyptische Reich. In der Zeit zwischen 50.000 und 28.000 v. Chr. existierte Atlantis mit seiner weit entwickelten Zivilisation weiter. Der hohe technologische Standard blieb. Jahrtausende nach der ersten Zerstörung geriet das Land von neuem in Chaos, da der Kampf zwischen den beiden Parteien ebenfalls fortdauerte. Die Atlanter wurden dekadent und zersplitterten sich aufgrund des Streites immer mehr. Eine Gruppe von Atlantern versuchte dem Streit zu entkommen. Einige von ihnen gingen nach Westen ins heutige Peru, nach Yukatán und Teilen von Nevada und Colorado. Andere Gruppen strebten ins heutige Europa (in die Pyrenäen) und nach Ägypten. Die Macht lag bei Atlantis, und dieses verlangte von seinen anderen zwei Reichen Anpassung an dessen Autorität. Das Libysch-Ägyptische Reich folgte, aber Yü lehnte es ab, sich zu unterwerfen. Im Verlaufe dieser Forderung kam es zu Aufständen im Volk, weil dieses das alte Lemurische Reich zurückhaben wollte. Atlantis strebte jedoch genau das Gegenteil an: Macht. Zum Ende des mittleren atlantischen Reiches war eine neue Generation herangewachsen, die mehr und mehr der Regierung misstraute. Hier beschreiben die Sirianer ebenfalls die Entstehung zweier Parteien. Es entstand eine Widerstandsbewegung, die die früheren lemurischen Ideale zurückforderte. Die herrschende Elite von Atlantis unterband diese Bewegung und schickte diese Gruppe nach Ionien ins Exil. Ionien lag im heutigen Gebiet von Südeuropa, genaugenommen in Italien. Man hoffte, die Rebellen würden irgendwann zur Vernunft kommen. Aber bei diesen Menschen handelte es sich nicht einfach um Rebellen, sondern es befanden sich führende Wissenschaftler und andere Verwalter unter ihnen, die beschlossen hatten, eine neue Regierung auf den Glaubensinhalten des alten Lemurias aufzubauen. Die Untergrundorganisation nannte sich den Sirianern zufolge „Osiris“.
In den Überlieferungen von Plato über Atlantis wird berichtet, daß Athen vor der (Sint-)Flut gegen eine Heeresmacht zu Felde gezogen sei, die ihren Ausgangspunkt im atlantischen Meer hatte. Edgar Cayce beschrieb, daß einzelne Gruppen aus Atlantis sich nach Europa absetzten (ins Gebiet der Pyrenäen). Und aus den medialen Botschaften von Hermann Ilg erfahren wir auch, daß der ganze Mittelmeerraum damals von den Atlantern beherrscht wurde. Während des Untergangs des Kontinents wanderten viele auch nach Europa aus, unter anderem nach Griechenland. Daher kommt es, daß die altgriechische Sprache aus der atlantischen Hochsprache hervorging. Um 9.500 v. Chr. regierte König Atlas das atlantische Reich, sagen die Sirianer. Auch Plato nennt einen König namens Atlas, der zusammen mit seinen neun Brüdern die neun Provinzen von Atlantis regierte. Insgeheim war Atlas laut der sirianischen Übermittlungen jedoch ein Befürworter der Wiedereinführung der lemurischen Ideale. Er hatte einen Sohn namens Osirius, den er zu Ehren der Untergrundorganisation so genannt hatte, die er heimlich verehrte. Und auch dieser war wie sein Vater ein Befürworter von Lemuria. Atlas sandte Osirius und seine Schwester Isis ins Libysch-Ägyptische Reich aus, um die Wiederherstellung der lemurischen Regierungsform vorzubereiten. Doch er hatte noch einen zweiten Sohn, der Seth hieß. Dieser war auf der Seite der atlantischen Machtherrschaft und Herrscher über das Libysch-Ägyptische Reich. Diese gegenteiligen Meinungen der beiden Brüder führte zu einem großen Konflikt. Es war der berühmte Konflikt zwischen Osiris und Seth, wie wir ihn aus der geschichtlichen Überlieferung kennen. Osiris, der Gott der Fruchtbarkeit, war der Sohn der Himmelsgöttin Nut und des Erdgottes Geb und der erste König Ägyptens, so heißt es in der mythologischen Überlieferung. Osiris und sein Bruder Seth stehen symbolisch für die Vereinigung von Ober- und Unterägypten. Seth tötete Osiris in einem Ritualmord, schnitt seinen Körper in tausend Stücke und verstreute diese über ganz Ägypten. Osiris, Schwester und Gemahlin Isis fand diese Stücke und setzte sie wieder zusammen. So kehrte Osiris ins Leben zurück und vermachte sein Königreich seinem Sohn Horus, den er mit Isis zeugte, und dieser nahm an Seth Rache. Als Symbol der Auferstehung wurde Osiris von vielen Anhängern verehrt (Osiris-Kult). Die Sirianischen Übermittlungen erzählen es ähnlich. Nachdem Osirius die Thronherrschaft in Libyen-Ägypten übernommen hatte, entdeckte sein Sohn Horus, daß sein Onkel Seth sich seinem Vater militärisch entgegenstelle wollte und warnte ihn. Inzwischen hatten die ehemaligen Bewohner des Yü-Reiches sich in Indien niedergelassen. Ihr Herrscher war der Sohn des Königs von Agartha, Prinz Rama. Agartha war das Reich im Inneren der Erde, in das sie nach der Zerstörung Yüs geflohen waren. Rama unterstützte Horus mit Luft- und Raumstreitkräften, als es schließlich zum Kampf mit Seth kam. Bei diesem Krieg wurde Seth getötet. Seine Söhne flüchteten in das Gebiet des Nahen Ostens und gründeten eine neue Zivilisation, aus der später Sumerien hervorging. Schließlich griffen sie das Rama-Reich in Indien an, woraufhin Horus Streitkräfte gegen Sumerien marschierten. Ein erbitterter Krieg entstand. Im indischen „Ramayana“, einer heiligen Schrift, dessen Ursprung unbekannt ist und dessen Niederschrift aus der Zeit um das 4. oder 3. vorchristliche Jahrhundert datiert wird und die Frühgeschichte Indiens erzählt, wird der Rama, der von den Sirianern geschildert wird, als der Königssohn Rama auch beschrieben. Und auch im altindischen National- und Heldenepos „Mahabharata“ wird ein „Götterkrieg“ beschrieben, der einst stattgefunden haben soll. Die Entstehung dieses Epos lässt sich bis ins Jahr 500 v. Chr. zurückverfolgen; manche datieren es sogar um 7.000 v. Chr. Hier wird ein achtzehntägiger Krieg in Indien beschrieben, in dem Flugmaschinen, die Vimanas, zum Einsatz kamen.
In Platons Atlantis-Schilderung finden wir außerdem etwas Bemerkenswertes: Hier heißt es: „Vor allem wollen wir also zuerst uns daran erinnern, daß es im ganzen neuntausend Jahre waren, seitdem der Krieg ausbrach zwischen denen, die jenseits der Säulen des Herakles wohnen und denen, die innerhalb derselben wohnen.“ Die Säulen des Herakles stellen den Übergang zwischen Mittelmeer und Atlantik dar, die Straße von Gibraltar: Hier ist also wieder die Rede von kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Atlantis und Südeuropa. Aber das Wichtigste: Das Datum, das sich hier ergibt, ist 9.400 v. Chr. – genau der Zeitpunkt, den uns auch die Sirianer für diese Ereignisse nennen. – Weiter heißt es dort: „Diese nun sowohl selbst als auch ihre Nachkommen wohnten dort viele Menschenalter hindurch nicht nur als Herrscher über viele andere Inseln im Meer, sondern auch als Gebieter über die innerhalb (der Säulen des Herakles) Wohnenden bis nach Ägypten.“ Platon umschreibt hier das Herrschaftsgebiet von Atlantis, das bis nach Südeuropa und Ägypten reichte, genau wie die Sirianer es uns mit Ionien und Libyen-Ägypten beschreiben.
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