Laut und doch so leise…
Laut – und doch so leise,
Wissend – und doch so weise,
Zieht das Neue seine Kreise.
Dunkel – und doch so hell,
Langsam – und doch so schnell,
Erkennen wir den Kern der Quell‘.
Betrübt – und doch voll Freude,
Draußen – und doch in einem Gebäude,
Sind alle Wesen mit uns heute.
Erkennen wer wir wirklich sind,
Erfahren wessen Kind.
Erleben was es denn heißt,
Zu Sein als ein einziger Geist.
Warten wir gemeinsam,
Warten macht nicht einsam.
In der Freude auf den Aufstiegston,
Das ist unser aller Lohn.
Gerhard Praher
08.05.2012

Vater unser
Du hast uns das größte Geschenk gegeben,
Das ein liebender Vater seinem Kinde geben kann.
Du hast uns Deine Göttlichkeit gegeben.
Für immer und ewig.
Du hast uns den freien Willen gegeben
Und die Macht, damit auch umzugehen.
Du gabst uns die Freiheit,
Jederzeit anders zu entscheiden.
Du erlaubst,
Das wir uns in Illusionen verstricken
Und unsere Göttlichkeit vergessen.
Du lässt uns unsere Träume leben,
Und die Wahrheit verleugnen.
Du lässt es zu,
Dass Deine Kinder alle Emotionen erfahren.
Um sich auszudrücken,
Wie es ihrem Wunsche entspricht.
Du weißt, Vater,
Dass die Saat
In den Seelen Deiner Kinder aufgehen wird
Und sie sich wieder an ihre wahre
Herkunft erinnern.
Du, geliebter Vater
Hast uns nie verlassen
Und warst auch nie getrennt von uns.
Auch nicht in Zeiten schwerer Prüfungen.
Immer bist Du in allem
Das wir schauen, fühlen und erfahren.
Geheiligt ist Dein Name,
Deine Schöpfung, alles Sein.
Dein Wille ist auch unser Wille
Und wir vollführen,
Was Du beschlossen hast.
Führe uns in der Versuchung
Und hilf uns, unser Sein
Ohne Beurteilen, Bewerten und Verurteilen
zu gestalten.
Denn Du bist die Kraft, die Liebe und die Macht,
Die uns nach Hause führt.
Jetzt und allezeit.
AMEN
Aus „Ich sage Dir…“
Botschaften und Bilder aus dem Lichtreich
Heidrun Siebenhofer ~ Eliasverlag
ISBN – 13-978-3-9502060-3-8

TOD
Lasse jedes AUS-ATMEN sein wie der TOD - ein HIN-AUS strömen lassen –
und du wirst das Unbekannte finden – das Unvorhersehbare,
welches versteckt lag in den Regeln und der Struktur dieser akzeptierten Existenz.
Dann, in dem EIN-ATMEN umarme dies BEDINGUNGSLOS –
um dich als Leben zu bewegen, HINEIN in die Bewegung des Lebens –
um Leben von Strukturen zu befreien,
um in dynamischer Bewegung als SELBST Hier zu gestalten.
Hierin ist kein TOD mehr
und Leben als HIER ist unendlich.
Von Festsitzen zu Bewegung –
Bewegung existiert entweder als System oder als wir selbst.
Hierin
WÄHLEN
wir
bis wir die BEWEGUNG sind und
es KEINE WAHL MEHR GIBT.

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